Gerhard Altenbourg,

als Gerhard Ströch in Thüringen gebohren, wurde er unter seinem Künstlernahmen als deutscher Maler, Grafiker und Lyriker (Tatauierte Litaneien) bekannt. 1959 und 1977 wurden seine Arbeiten auf der »documenta« in Kassel ausgestellt. 1960 kaufte das MoMa in New York eine Zeichnung von ihm.

Als “Lieblingsfeind” der DDR-Kulturpolitik konnte sein Werk erst ab 1986 in Ausstellungen der DDR gezeigt werden. Sein Auftreten in maßgeschneiderten Anzügen mit Manschettenknöpfen, Lackschuhen und Hut war wohl auch ein Zeichen, sich bestehenden Machtverhältnissen und Normen zu widersetzen.

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Wallfahrt der Bäume

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Vita

Gerhard Altenbourg
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  • 1926 in der Nähe von Gotha geboren
  • 1929 zog die Familie nach Altenburg
  • 1946 bis 1948 Malunterricht bei Erich Dietz, ausserdem war er als Schriftsteller und Journalist tätig
  • von 1948 bis 1950 Studium an der Hochschule für Baukunst und Bildende Kunst in Weimar, Lithographie bei Horst Arloth
  • 1950 Exmatrikulation aus politischen Gründen
  • Mitte der 1950er Jahre nahm er den Künstlernahmen Altenbourg an.
  • 1957 erste Arbeiten in Marmor, Gips und Metall
  • 1989 starb Gerhard Altenbourg an den Folgen eines Autounfalls bei Meißen.
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  • 1951 die Westberliner Galerie Rudolf Springer wurde sein erster Kunsthändler
  • 1956 das Lindenau-Museum erwarb erste Arbeiten
  • 1959 Teilnahme an der Documenta II in Kassel
  • 1961 Gastatelier an der Akademie der Künste in West-Berlin
  • 1966 erhielt er den Burda-Preis für Grafik in München
  • 1967 Preis der II. Internationale der Zeichnung in Darmstadt
  • 1967 Will-Grohmann-Preis in West-Berlin
  • 1970 Mitglied der Akademie der Künste sowie des Instituts für moderne Kunst in Nürnberg
  • 1977 Life Fellow of the International Biographical Association in Cambridge
  • 1977 Werke auf der documenta 6
  • 1987/88 umfangreiche Ausstellungen in Hannover, West-Berlin Tübingen und Bremen.